Und es begab sich zu der Zeit,
als Günther Topmann Stadthalter in Altena war.....
aber da dieser Zeitraum doch sehr lang war
und der Zustand der Stadthalterschaft jetzt nicht mehr
anhält,
da ein neuer Meister der Bürger gewählt wurde,
müssen wir unsere Geschichte etwas anders angehen.
Also, schreiben wir das Jahr 1987. (oder so)
Im Bistro Corall das damals unter der Leitung von
Ernestie
stand,
trafen sich regelmäßig ein paar Jugendliche
und junge Twens um die
Zeit totzuschlagen und Krefelder in sich
hineinzuschütten.
Die einzige sportliche Betätigung bestand darin,
das damals neu aufkommende Dart-Werfen auf Töne
dudelnde
Maschinen, die einem obendrein auch noch das
Zusammenzählen
der Punkte abnahm,
zu perfektionieren. Da diese Art der sportlichen
Betätigung
einigen,
trotz alternativem Knobel- und Flipperspiels nicht
ausreichte,
fing man an als Theken-Mannschaft für das Bistro
zu kicken.
Mit teilweise sehenswerten Ergebnissen. Alles in Allem
eine sehr schöne Zeit.
!!! ABER !!!
Sonntags musste eine andere Beschäftigung her:
Also fuhren wir in die Grüne
(für Ortsunkundige
ein Ortsteil von Letmathe jetzt Iserlohn)
ins Hafensängerstadion,
(Ortsunkundige finden
es niemals)
um mit den Bauern vom Eickhoff Fußball
zu spielen.
Eines Abends im Bistro ging dann das Theater los, wer
denn nun besser Fußball spielt:
Stadtmenschen
(damit waren wir gemeint)
oder Bauern.
Also verabredeten wir uns zu einem Duell, zu dem wir
alles mitnahmen, was wir so brauchen konnten.
Bier (in natürlich großzügig
berechneten
Mengen), Grillwürstchen, und natürlich wie es sich
gehört
einen Unparteiischen.
Diese Aufgabe wurde Frank Lorey (Lorre) zugeteilt.
Es bedurfte schon eine große Portion
Überredungskunst
ihn daran zu hindern
das Spiel nach 10 Minuten abzubrechen, denn keiner
konnte
sich mit seinen Entscheidungen
anfreunden. Aber mit viel Glück schaffte er es
doch
die Partie zu einem einigermaßen zufriedenstellendem Ende zu
bringen.
Ach ja, bevor ich es vergesse, schlugen die
Stadtmenschen
die Bauern mit 15 : 03.
Nach dem großen Sieg ging es zum Italiener. Der
Erfolg mußte ja gebührend gefeiert werden.
Dabei wurde auch beschlossen nicht mehr für die
Theken-Mannschaft des Bistro zu spielen,
sondern einen etwas anderen Verein zu gründen. Den
Doch zu diesem Zeitpunkt hieß er
natürlich
noch nicht so.
Von diesem Termin an trafen wir uns jeden 1. Samstag
im Monat,
gingen Essen und benahmen uns dabei ganz fürchterlich daneben,
sodass wir bei jeder "Sitzung" ein anderes Vereinslokal aussuchen
mußten.
Soviel zum Beginn des Herr der Ringe e.V.
Der Name wurde, da alle Gründungsmitglieder
sehr
belesen waren,
von dem damals völlig unbekannten Schriftsteller
J.R.R. Tolkiens Werk
Herr der Ringe
abgeleitet.
Hierzu sollte man wissen, daß es in dieser
großen
Phantasiegeschichte
um den Zusammenhalt der 9 Gefährten und den
gemeinsamen
Kampf gegen alles Böse geht.
Dies haben wir uns auf die Fahnen geschrieben.
Gemeinsam, durch sportliche Aktivitäten ohne
Ansehen
der Herkunft, der Religion oder Abstammung
gemeinsam Spaß zu haben.
die 9 Gründungsmitglieder
waren:
Isidoro Argibay; Manuel Escalona; Günther Fuchs;
Uwe Goecke; Ralf Hücking, Wolfgang Kirsch;
Ingo Papenfuß; Dirk Schäfer; Michael Thiel
....und keiner kennt das Ende!!!
Die Eintragung ins Vereinsregister erfolgte dann
nach
langen und zähen Verhandlungen
mit unserem Rechtsbeistand am
28.April 1995
Um diese Eintragung ins Vereinsregister
nachdrücklich
zu feiern, wurde eine besondere Party geplant.
Es sollte schon etwas sein, dass nicht alltäglich
ist und aus der Masse der e.V.´s herausragen. Eben eine
etwas
andere Feier....
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